Guten Morgen, liebe Eltern! Ich nutze die Ruhe nach dem Frühstück um ein wenig zu berichten. Felix hat sein erstes Frühstück ohne Mett überlebt – und es nicht vermisst (er hat die Dose Thunfisch entdeckt!)! Es gab am Frühstücksbuffet Hefezopf, Pfannkuchen – wahlweise mit Nutella, Marmelade oder Thunfisch Füllung – und überbackene Tomaten. Lilli hat den Tuna-Pancake erfunden, garniert mit Puderzucker. Stella und Felix zogen den Fisch auf dem Hefezopf vor. Für Stella war auch noch ein wenig Räucherlachs übrig …
Nach dem gemeinsamen fröhlichen Tischabräumen gab es die Mathestunde Teil 1 als Einzelbetreung. Lilli übte sich derweil tapfer und konzentriert als Vorschulkind mit den Aufgaben auf ihrem Block.

Wohlverdient ging es mit noch rauchenden Köpfen an den Strand. Lohnenswert, denn es ließ sich im Spülsaum heute einiges entdecken.



Als der Wind stärker wurde, verzogen wir uns an die Dünen und fanden – oh Glück – einen alten nicht mehr benutzten Überweg zum Klettern. Völlig neue Aussichten für die drei Bergziegen!










So langsam regte sich nach Klettertour und 4 km Strecke der Hunger. Im Haus wurde Kartoffelgratin angesetzt, die Wartezeit verkürzte sich von selbst mit einem Apfel pro Kind und einer Runde Flip-Uno auf der Sonnenterrasse für alle.

Auch musste das Trio seine sandigen Schätze sortieren, säubern und in Beutel packen. Nebenbei hat Oma beim Kochen noch wissen wollen, was welches Kind genau gelesen hat … Spannung pur!

Im Anschluss gab es noch bei nun bedecktem Himmel einen Ausflug zum Kaufmann mit dem tollen Spielplatz und dem Hüpftrampolin. Ein ICE rundete die Sache ab, ein Vorschuss sozusagen. Das musste natürlich mit Mathe Teil 2 erarbeitet werden.
Zum Abschluss gab es Futter satt: Bratkartoffeln mit Quark und Spaghetti mit Tomatensauce wurden restlos verputzt, gepflegt an der Gabel aufgerollt und ohne jeden Tomatenrest auf den Shirts. Die Kinder waren „genudelt“. Noch eine Runde durch den abendkühlen Garten tollen und auf Ballsuche, denn der Fußball war hoffnungslos verschossen worden. Dann ging es ans knisternde Kaminfeuer und ins Land der Träume … aber halt, nicht so flink!
Die Experimentierfreude der Kids kannte keine Grenzen: „Können wir noch testen, ob das Bernstein ist?“ „Eure Steine?“ „Nein, warte!“ Und sie kamen mit dem großen bernsteinähnlichen Gebilde, das zum Anregen der Phantasie am Haus lag, herein. „Ok!“ Das Kaminfeuer diente zum Aufheizen des Schürhakens, um den typischen Geruch beim Anbrennen von Bernstein zu testen. Zisch! „Hm, nein – riecht einmal – was riecht ihr?“ „Wachs?“ Richtig, das Gebilde war eine Wachsplatte – als Überrest der Tankreinigung von Schiffen.


Das gab Anlass zur Unterhaltung am Feuer, und im Anschluss beendeten wir den Abend mit einer Vorleserunde des ‚Kleinen Hobbits‘, die zum ‚Runterkommen‘ gern angenommen wurde. Dann ab ins Bett – schon halb 10! Ups – sie schlafen schon!

