Tag 3: Die sonnig mit den Zahlen kämpfen

Der Tag begann mit frisch gewaschener Wäsche, die von jedem Küken erst mal eingeräumt werden musste.

Da wir dabei waren, haben wir das mit allen Küken fortgesetzt, die nacheinander frisch geduscht aus dem Bad zum Lockenbändigen auftauchten. Selbst Lillis Lockenkopf sah liebevoll gesprayt und gebürstet vorbildlich glänzend aus. Es folgte jeweils eine Einzelrunde Mathe (Teil 1) um die Fehler vom Vorabend gedanklich aufzuarbeiten. Lilli nahm sich unterdessen nach einer Runde Fimgerfertigkeitstraining beim Mikado Spiel von ganz allein ihren Vorschulblock „weil ich ein Schulkind werde!“

Unterdessen nahm das Frühstück Formen an. Frische Brötchen, warme Pizza und Spiegelei wurden gern genommen, Thunfisch umd frisch geräucherter Lachs waren für die Mädels die Krönung. Felix hielt sich an Müsli und Kochschinken – sowie die Reste einer Mettwurst 🙂.

Nun wird die strahlende Vormittagssonne in den Dünen genutzt. Das Trio hat sich hausnah ein Phantasia Land geschaffen, in dem sie die alleinigen Weltentdecker sind … Wir hören auf den Sonnendeck liegend Wortfetzen wie „Puma, Eisland, Schule, Sommerland, … alle Nationen kommen zu uns … “

Zu Mittag ging es dann an den Strand, aber zuerst mussten die Rucksäcke, die gestern minus nasse Klamotten in die Ecke geflogen waren, neu organisiert werden. Selbst ist das Kind, wir kontrollieren bloẞ.

Zunächst ein Badetag, dann machte sich aber die Müdigkeit der beiden sonnigen Nordseeluft-Tage bemerkbar. Lilli hat sich als kleine Schildkröte zugedeckt eingerollt und hat sage und schreibe eine ganze Stunde tief verschlafen. Unsere zwei Großen waren am Wasser und vertieften das gestrige Badeerlebnis.

Dann ging es in eine aufwärmende Kuschelrunde.

Die Großen zogen mit Oma auf eine Strandwanderung mit Muschelsuche und Sepiaschalen Jagd, hier die Ausbeute!

Nach der Rückkunft vom Strand wartete die nächste Exklusiv Mathestunde auf Stella und Felix – während Lilli zum Vorschulkind wurde – , bevor es Futter gab – heute mit Chef Pâtissier Stella. Daa gleichfalls von Stella gewünschte Dorschfilet mit Kartoffeln und Quark, für Felix stattdessen Spiegelei 😜.

Nach dem reichhaltigen Futter zum Abend war noch etwas Bewegung angezeit, also machten wir uns auf zum Strand um noch einmal den endlosen Spülsaum entlang zu wandern. Eifrig wurde nach Schätzen, speziell Bernstein, gesucht. „Ist das einer? Nein? Ich war mir so sicher!“ „Warum ist der bloß so schwer zu finden?“ „Wenn es leicht wäre, wäre er nicht wertvoll …“

Trotz aller Vorsicht tapste Lilli nach km 2 komplett ins Wasser, ihre Jacke war reingefallen, Jeans und Schuhe waren pitschnass bis zur Hüfte. Uns blieb nur umzudrehen und gemütlich nach Haus zu spazieren. „Mir sind die Beine so schwer“ vertraute mir Felix an. „Das kommt von den 30 richtigen Kniebeugen, die du heute geschafft hast, die Muskeln wachsen.“ „Echt?“ Ein wenig später kam Lilliküken an: „Warum habe immer ich schwere Beine? Und warum passiert immer mir so was wie ins Wasser fallen? Das erzähle ich keinem, die lachen alle in der Kita, besonders Theo!“ „Lilli, das bleibt einfach in der Familie. Und passieren tut so etwas wenn man sehr müde wird. Weißt du noch? Du wolltest gestern partout nicht einschlafen … “ „Hrmmm!“ Nicken und eine gerunzelte kleine Stirn.

Zurück im Nest wurden noch eifrig die Zähne geschrubbt – der Akku der Elektrozahnbürste verlangt nun tägliches Aufladen – bevor es in die Lesesession ging. Für Lilli fand Kokosnuss aus dem Saurierland nach Hause, während Felix mit mir und den drei Fragezeichen etwas über Schalke 04 lernte. Stella hatte sich selbständig urgemütlich im Bett eingerollt: „Hier ist es soo schön, hier will ich wieder her! Und Lesen macht einfach soo’n Spaß!“

Gute Nacht für heute, ihr Kükchen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert